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Im Wechselbad der Gefühle – Monatsrückblick Februar 2024

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Im Wechselbad der Gefühle

Hoffnung und Freude wechseln sich ab mit purer Verzweiflung und dem Gefühl die Welt nicht mehr zu verstehen. Doch nach dem Tief geht es auch wieder aufwärts! Der Februar hat mich ordentlich durchgewaschen.

Im Wechselbad der Gefühle

Erledigte ToDo’s im Februar:

Meine Februar-Highlights:

  • Immunstark- Workshop für die VHS Forchheim mit 11 Teilnehmerinnen
  • Vortrag übers Bloggen in der Mindful Business Membership von Sabrina Milewski
  • Start der Sisters of the Universe bei Sabrina Keese-Haufs
  • 2. Monat Instagramfrei
  • Dieser Blog hat jetzt schon 9 Abonnentinnen!
  • 30 Anmeldungen für den Money Magic Workshop! Juhuu!

Der Februar begann hoffnungsfroh. Die Tage wurden länger. Ich hatte wieder Ideen für Workshops und freute mich auf die Witchy Selfcare Week, die ich seit langem geplant hatte. Es sollte eine Woche voller Ideen und Übungen für mehr Selbstliebe im Alltag werden. Ich wollte mit den Frauen eine Woche lang die Energieräuber entlarven, um sie aufzulösen und dann mit frischem Wind befreiter und energievoller zu leben.

Doch du merkst schon – so ist es nicht gekommen. Ich bin mit der Selfcare Week so richtig auf die Schnauze gefallen. Ich musste zum ersten Mal jemandem ihr Geld zurückgeben, denn eine Frau hat sich angemeldet. Aber mit einer Frau kann ich keine Community-Übungen und Austauschrunden machen.

Im Vorfeld der Selfcare Week hab ich viele Ideen und Impulse in die Jurtenfeuer-Gruppe gegeben, um auf das Thema Selbstliebe im Alltag aufmerksam zu machen. Denn eins war mir klar: Wenn wir Frauen weiterhin so unsere Energie an andere verpulvern und uns maximal minimal um uns kümmern, dann gehen wir zugrunde.

Aber warum ist dieses Thema so gefloppt? Ich hab schon im Vorfeld auf meine Impulse nur Grillenzirpen geerntet. Keinerlei Rückmeldung oder Austausch.

Und Abwärts geht die Achterbahn…

Ist an diesem Thema wirklich kein Interesse? Wollen wir wirklich einfach so weitermachen? Oder ist mein Marketing scheiße? Bin ich einfach scheiße? Will mich keiner? Bin ich alleine auf der Welt?

Zack! Das war sie wieder – meine Kernwunde: verlassen werden. Ganz alleine sein. Von den Menschen verraten und gehasst.

Und eins ist klar: was ich im inneren bin wird mir im Außen so gespiegelt.

Mir wurde das Alleinsein und das Verlassen werden gespiegelt. Nicht nur von meiner Community, sondern auch von meinen Freunden, die einfach ein Eventwochenende im Freundeskreis geplant haben, ohne mich mit einzubeziehen. Ich hab zufällig davon erfahren. Wie gemein! Und doch steckte in dieser Erfahrung so viel heilsames, was ich euch später noch erzähle.

Und ich frag mich einfach, ob es wirklich nötig ist, dass ich dieses Thema schon wieder durchspielen muss? Warum kann es nicht einfach mal einfach sein? Mach ich mir selbst es so schwer? Warum halte ich so an dem Glauben daran fest, dass ich alleine bin?

Warum schreibe ich so einen persönlichen Blogpost?

Vielleicht bin ich ja doch nicht alleine. Vielleicht geht oder ging es dir ganz ähnlich. Lass mir gern einen Kommentar da.

Naja, dann kam noch jemand mit dem Horrorsatz um die Ecke: „Wenn du kein Geld verdienen kannst, dann musst du dir wieder einen Job suchen.“ Puh. Das hat gesessen. Danach hab ich mich erstmal geweint.

Aber er hatte ja recht! Wenn mit Kräuter und Seele mein Lebensunterhalt nicht zu bestreiten ist, dann muss das Geld einfach anders reinkommen. Ende Februar kann man mal in Panik verfallen, denn schließlich waren die letzten nennenswerten Einnahmen schon im November letzten Jahres. Aaaahhhhh!

Der Satz hat mich aus dem Tal des Selbstmitleides in die harte, kalte Realität geholt.

Wie schaffe ich es, meine Community mit Angeboten so abzuholen, dass sie vor Begeisterung jubeln?

Was erwarten die Leute von mir?
Spontane Antwort: Keine Ahnung. Wirklich. Ich wusste es nicht.

Also ich hab gedacht, dass ich es wüsste, bis zum Witchy Selfcare-Flop. Ich hab (mal wieder) angefangen, meinen Weg anzuzweifeln. Woher weiß ich, was die Leute wollen?

Ich muss sie fragen! Na klar!

Ich bin HD Projektor. Ich darf nicht einfach so drauf los klugscheißern (auch wenn ich das viel zu gerne tu)! Ich muss warten, bis mich jemand einlädt. Ich muss warten, bis mich jemand nach meiner Meinung fragt. Wenn ich dann antworte, werde ich gesehen und anerkannt. Und gleichzeitig weiß ich dann auch, welche Themen meine Community grad beschäftigt.

Und ich bin Linie 5/1. Wenn mein Wissen nicht akkurat sitzt, werde ich öffentlich geteert und gefedert. (Auch Schmutzkampagnen sind etwas, was sich seit frühester Kindheit durch mein Leben zieht)

Also setze ich eine Umfrage an meine Community auf.

Die Umfrage

Siehe da – ich bin gar nicht allein! Ich habe die sweetesten Feedbacks zu mir und meiner Arbeit bekommen.

Die tollen Rückmeldungen will ich dir nicht vorenthalten!

Aber ich hab auch gemerkt, dass die antwortenden Frauen die Dinge an mir toll finden, meine Vielfältigkeit, meine vielen Themen, meine Tiefe, mit denen ich immer wieder kämpfe. Denn ich sehe so viele Leute, die mit ein bisschen oberflächlichem Blabla viel Geld verdienen und ich mit meiner Tiefe, noch nicht so viel. Es war so wunderschön zu sehen, dass die Dinge, die ich bisher als Nachteil an mir empfunden habe, keine klare Richtung, kein „Das Eine Ding“ von meinen Frauen als Vorteil betrachtet wird.

Aber auch die Dinge, von denen ich gedacht habe, dass sie Großartig sind, einfach durchgefallen sind. Das Thema Weiblichkeit und Coaching finden viele eher nicht so wichtig. Spannenderweise werden dann bei der Frage, welche Themen gerade im Leben präsent sind, Weiblichkeits- und Coachingthemen genannt. Entweder die Frauen wollen da noch nicht wirklich hinschauen oder ich hab noch zu wenig Aufklärungsarbeit geleistet. Oder beides.

Aber ein Thema wurde immer wieder angesprochen: Geld.

Das ist ein Thema, das ich schon lange auf der Ideenliste habe, vor dem ich aber furchtbar Angst habe. Denn schließlich bin ich keine Bankberaterin oder ähnliches. Aber ich habe eine solide Grundlage darüber, wie man mit Geld umgeht und wie man sein Geld zusammenhält.

Naja, jetzt hab ich mich doch getraut und hab den Money Magic Workshop aus dem Boden gestampft. Und was soll ich sagen: über 30 Anmeldungen in den ersten 48 Stunden! Anscheinend renne ich hier offene Türen ein.

Ich bin froh, dass ich mich getraut hab.

Und auf einmal ist sie da: die Einladung! Ich fühle mich von so viel Resonanz eingeladen und getragen. Die Vorbereitung macht super viel Spaß und ist bei weitem nicht so zäh wie bei der Witchy Selfcare Week. So macht das Spaß!


Fake-Einladungen von Freunden

Langjährige Freunde von mir haben ein Eventwochenende geplant. Ohne mich. Letztes mal war ich noch voll dabei, war in der Organisation beteiligt und habe über den Termin abgestimmt. Dieses Mal? Nichts.

Am Wochenende selbst hab ich durch Zufall davon erfahren. Ich war stinksauer, meine Freunde peinlich berührt. Es kam zu einer Verlegenheitseinladung. Das ist eine Einladung, die du bekommst, wenn man dich eigentlich nicht dabeihaben will, man dich aus Höflichkeit trotzdem einlädt.

Bisher hab ich mich in einem solchen Fall gefreut, dass man trotzdem an mich gedacht hat und habe zugesagt. An solchen Abenden hab ich mich immer wie das fünfte Rad am Wagen gefühlt, aber nicht verstanden, warum das so ist.

Dieses Mal bin ich über meine Ängste hinweg und habe abgesagt. Denn hätten sie mich wirklich dabeihaben wollen, dann hätten sie mich nicht zufällig davon erfahren lassen, sondern in die Organisation und Terminfindung mit einbezogen.

Im Laufe der Zeit sind mir immer mehr Solche Fake-Einladungen in den Sinn gekommen. Arbeitskollegen, die mich als einzige in der Abteilung nicht zum Feierabendbier eingeladen haben und als ich es dann zufällig erfahren habe, mich noch spontan gebeten haben, mitzukommen. Menschen, die mir eine Zusammenarbeit angeboten haben, nur um mein Wissen abzugreifen und um dann entweder zu verschwinden oder sogar hinter meinem Rücken zu lästern.

Und das alles, weil ich Liebe und Freundschaft mit meiner Energie erkaufen wollte. Ich hab meine Energie jedem angeboten, der irgendwie freundlich zu mir war. Ich war furchtbar needy.

An diesem Wochenende wurden mir dann die Zusammenhänge aus all diesen Erlebnissen klar: Ich muss Fake-Einladungen ablehnen. Konsequent. Ich darf erst dann etwas von meinem Wissen und meiner Energie preisgeben, wenn ich sicher bin, dass diese Person das auch schätzt. Das heißt, dass die Gegenseite erst etwas geben muss, z.B. Geld oder ein anderer Austausch, bevor ich auch nur einen Finger rühre. Sonst haut der/die Andere mit meinem Wissen oder meiner Energie ab und verschwindet auf nimmerwiedersehen, was dann bei mir zu Mangel und Verlassensein führt. Krass, oder?

Daher bin ich meinen Freunden sehr dankbar, dass sie mir auf diese krasse Art und Weise dieses karmische Muster gespiegelt haben und mir dazu verholfen haben, es zu erkennen und jetzt an der Auflösung zu arbeiten.



Lieber Februar…

du bist jedes Jahr der nervigste Monat. In deiner Zeit werden Kriege begonnen, Pandemien ausgelöst und Panik geschürt. Und ich? Mittendrin.

Ich versuche gleichzeitig die Hoffnung zu bewahren und nicht in der Flut der schlechten Nachrichten und ausbleibenden Einnahmen zu ertrinken.

Dieses Jahr bist du sogar noch einen Tag länger. Dieser Tag hat ausgereicht, dass ich die nächsten Jahre ohne meine Lieblingshecke auskommen muss. Denn heute am 29. Februar wurde meine Hauptquelle an Schlehen, Kiefernzapfen und Weißdorn gefällt. Ab morgen ist das Roden von Hecken verboten. Ich hatte schon die Hoffnung, dass es mich dieses Jahr nicht ganz so hart trifft, weil schon meine Lieblingsweide letztes Jahr der blinden Rodungswut zum Opfer gefallen ist. Falsch gedacht. Danke für nichts!

Februar, wir werden keine Freunde mehr. Schleich dich und lass dich erst nächstes Jahr wieder blicken!

Wie war dein Februar? Erzähl es mir in den Kommentaren!

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